Mein Erlebnis mit Bose

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Lars Nicolaisen:

Mir ist gestern etwas passiert, da weiß ich auch einen Tag später nicht ganz genau wie ich darüber denken soll. Ich habe versucht das Erlebte und meine Gedanken so kurz wie möglich zu halten. Dennoch ist der Text mal wieder recht lang geworden. Ich bitte dies vorab zu entschuldigen.

Seit 1 1/2 Jahren erfreue ich mich an einem tollen, mobilen Lautsprecher, dem Mini Sound Link von Bose. Seit zwei Tagen blinkt eine rote Leuchte auf. Nichts geht mehr. Ein kurzer Blick ins Internet verrät: Das Akku scheint defekt zu sein. Da sich in der Europa Passage ein Bose-Fachgeschäft befindet und ich am Donnerstag eh in unseren Salon in der Innenstadt eingeplant war, nahm ich gestern den defekten Lautsprecher mit und ging in das Bose-Geschäft. Weiterlesen

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Nichts für Weicheier

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Lars Nicolaisen:

„Wie beurteilst Du Deine Erziehung?“ „Welche Werte wurden Dir durch Deinen Heimatort wichtig?“ „Was ist Dein besonderes Talent?“ Eines ist klar: Dieses Seminar ist nichts für Weicheier!

Syringa Helweg und ich sind ja seit gestern in Nürnberg auf einer Fortbildung. Genauer gesagt geht es um „Führung“. Und am ersten Tag hat sich jeder Teilnehmer ausschließlich mit sich selbst beschäftigen müssen. Der Gedanke dahinter ist nachzuvollziehen: Nur wer sich selbst treu ist, sich selbst richtig führt und deutlich mehr richtige als falsche Entscheidungen in seinem eigenen Leben fällt, kann auch andere positiv beeinflussen und die Menschen um einen herum individuell auf ihren Weg begleiten und führen. Weiterlesen

Die Welt in Zahlen

Zahlen Hintergrund bunt - endlosLars Nicolaisen:

Es gibt Zeitschriften und Magazine, da habe ich immer eine absolute Lieblingsseite. Eine Seite, die ich immer als erstes Aufschlage. Kennt Ihr das? Zum Beispiel beim Stern ist es immer die letzte Seite mit „Was macht eigentlich…?“. Beim 11 Freunde Magazin ist es ebenfalls die letzte Seite. „Günter Hetzer“ ist einfach zu cool! Tja, und beim Wirtschaftsmagazin „Brand Eins“ ist es immer die Seite 8. „Die Welt in Zahlen“.

Und in der neusten Ausgabe bin ich wieder auf so einige Zahlen gestoßen, die mich nachdenklich gemacht haben. Hier einige Beispiele:

– Anzahl der Smartphone-Besitzer, die spätestens 15 Minuten nach dem Aufwachen nachsehen, ob sie Nachrichten bekommen haben, in Prozent ………..80 Weiterlesen

Herzlich willkommen bei Nicolaisen

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Lars Nicolaisen:

Der gestrige Beitrag war schon etwas Besonderes – aus vielerlei Sicht. Zunächst kostete er mich knapp 2 Stunden vor dem Rechner! Zu viel! Mein gesamter Tagesablauf geriet dadurch bis zum Nachmittag in Mitleidenschaft. Für unsere neuen Blog-Leser zur Info: Meine Frau und ich schreiben nie unsere Berichte am Abend o.ä. vor, sondern sie entstehen an jedem Morgen „live“. Das garantiert uns selbst ein hohes Maß an Authentizität. Man ist nicht jeden Tag gleich gut drauf, auch wir unterliegen Stimmungsschwankungen – und das darf man dann auch gern lesen. Simona und ich haben uns beim Start im Januar 2012 geschworen nicht nach möglichst hohen Klick-Like- oder Kommentarzahlen zu streben, sondern einfach zu schreiben was uns gerade wirklich auf dem Herzen liegt. Das können sowohl berufliche als auch private Themen sein. Mit drei Jahren „Blog-Erfahrung“ wissen wir natürlich was unseren Lesern mehr, und was weniger gefällt. Zum Beispiel wissen wir das ein Bericht über ein neues Produkt am wenigsten Resonanz erhält. Sei es weil man das Gefühl hat, dass hier die „Nicolaisen´s“ Werbung betreiben oder es unsere Leser schlicht und einfach wirklich nicht interessiert. Die „Klickzahlen“ sind bei solchen Berichten zumindest seit Jahren schlecht. Dennoch schreiben wir ab und zu über Produkte die uns in unserem Alltag besonders gut bzw. besonders schlecht auffallen. Ganz einfach weil es UNS interessiert. Und weil wir uns damit gerade intensiver beschäftigen. Und ich denke genau das sollte ja auch den Blog-Gedanken widerspiegeln.

Zurück zum gestrigen Beitrag. Weiterlesen

Sehr geehrte Frau Bünn….

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Lars Nicolaisen:

Am letzten Samstag schrieb ich einen emotionalen Beitrag, in dem ich mir so meine Gedanken über die aktuelle Lidl-Werbung machte. Der Beitrag wurde vielfach gelesen und auf Facebook 5x kommentiert. Den neusten Kommentar habe ich erst jetzt gesehen und ich möchte dazu heute in meinem Blog Stellung nehmen. Frau Karina Bünn schrieb:

„Moin Herr Nicolaisen, immer wenn Sie so sozialkritische Beiträge schreiben, frage ich mich warum sie nicht mal Ihre eigene Branche sozialkritisch hinterfragen. Ich gehe selten zum Friseur, aber wenn dann zu Ihnen, weil es für mich ein Luxus ist bei dem ich mich wohlfühlen möchte. Dazu gehört auch, dass ich demjenigen, der mir die Haare schneidet, gegenüber kein schlechtes Gewissen haben muss, dass er sich wegen mir den Rücken kaputt schuftet und von seinem Gehalt sich und seine drei Kinder kaum über die Runden bekommt. Hier am Hamburgs südlichsten Zipfel gibt es nur Billigfriseure wo Mädels aus einfachen Verhältnissen und viele aus Osteuropa im Akkord schuften und Überstunden am Wochenende schieben, während ihre Kinder allein zu Hause sind. Die trauen sich nicht etwas dagegen zu sagen, weil sie Angst haben völlig ohne Job dazustehen. Die können auch von tollen Haarfärbeworkshops und Weiterbildung nur träumen. Hier in meinem Stadtteil, kosten Friseurdienstleistungen maximal eindrittel von dem was man bei Ihnen bezahlt. Meinem Sohn lasse ich bei einer guten Bekannten, die in so einem Salon arbeitet die Haare schneiden, weil sie es sehr gut kann und sie so toll mit Kindern umgeht. Ich zahle ihr mehr Trinkgeld, als das was ihr Chef für eine halbe Stunde Friseurhandwerk an einem zappelnden Kind plus einfühlsames Zureden und Kinderunterhaltung verlangt. Vielleicht haben Sie dazu ja auch eine so klare Meinung.“

Habe ich. Weiterlesen

Qualität ist eine innere Einstellung und kein Werbeclip

Lars Nicolaisen:

Der Clip dauert 90 Sekunden. Das ist tendenziell recht lang für einen Werbespot, der in der Prime-Time der größten deutschen Fernsehsender ausgestrahlt wird. Das kostet sicherlich richtig viel Geld. Und der Clip als solches ist ebenfalls sehr hochwertig produziert und sicherlich nicht gerade billig. Zum Start seiner Kampagne liefert der Discounter „Lidl“ einen Big Bang! Dabei verzichtet man fast vollständig auf Bezüge zum Lebensmittelhändler. Stattdessen weckt der Auftritt mit seinen perfekt gecasteten Darstellern in Alltagssituationen und dem über Qualität philosophierenden Voice-Over zunächst eher Assoziationen an eine Apple-Kampagne. Zweifellos ist dieser Werbespot klasse gemacht und richtig toll anzusehen. Jedoch tut sich bei mir die Frage auf: Was soll das? Weiterlesen

Die Suche nach der „goldenen Mitte“

XW9Z4894_2Lars Nicolaisen:

Die ersten Wochen im neuen Jahr stehen bei uns schon seit vielen Jahren im Zeichen der Planung. Eine gute Planung, eine individuelle Zielvereinbarung mit den Mitarbeitern und das Festlegen auf 2-3 Kernthemen die wir im neuen Jahr ausbauen und verbessern wollen, waren ganz wichtige Vorraussetzungen für einen positiven Geschäftsverlauf. Das hat sich bewehrt. Und daher waren meine letzten Tage und Wochen auch mit diesen Themen geprägt. Heute und nächste Woche stehen die letzten Mitarbeitergespräche an, und dann ist diese Phase abgeschlossen. „Endlich“ möchte ich fast schreiben, denn dieses Jahr empfinde ich diese Phase anders als die Jahre zuvor.

Damit kein Missverständnis aufkommt: Auch in diesem Jahr waren die ersten Wochen zwar anstrengend und raubten viel Energie, haben sich aber definitiv gelohnt! Die Mitarbeitergespräche verliefen ausnahmslos positiv und haben viel Spaß gemacht! Ich bin von der Richtigkeit dieses Vorgehens am Jahresanfang weiterhin zu 100% überzeugt! Was dieses Jahr jedoch „anderes“ war, war die Tatsache, dass ich auch gemerkt habe, dass ein gewisser Bogen nicht überspannt werden darf. Wann plant man „zu viel“? Wann läuft man Gefahr zu „bürokratisch“ zu werden? Weiterlesen