Der „HSV Mann“ ist wieder da

Lars Nicolaisen:

Ich hoffe Ihr hattet alle ein langes, schönes Wochenende. Simona und ich waren zu einem Seminar in Berlin und haben dort ebenfalls schöne Stunden erlebt – bis auf die zwei Stunden in denen ich auf dem Hotelzimmer das Spiel des HSV gegen Augsburg gesehen habe.  Das war zum gruseln. Und da sehr viele von Euch ja wissen, dass ich es mit dem Dino der Liga halte, möchte ich die kurzen Arbeitswoche mit diesem Video starten. Es ist Satire – aber als HSV-Fan bleibt einem oft das Lachen im Hals stecken. Dennoch, auch wenn ich nicht alle Aussagen teile, so ist das insgesamt doch wirklich gut gemacht. „Saison 12/17“, darauf muss man erst einmal kommen 🙂

Ich wünsche uns allen einen fröhlichen Start in die neue Woche.

 

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Happy Birthday Bruno Labbadia

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Lars Nicolaisen:

Gestern Abend ging es los und hört auch heute Morgen nicht auf. Auf meinem iPhone erhielt und erhalte ich Glückwünsche per WhatsApp, SMS, Messenger und E-Mail aufgrund der guten Leistung und des Sieges „meines“ HSV´s gegen den 1.FC Köln. Zugegeben, das war gestern ein wundervoller Abend. Nicht nur weil wir gewonnen, sondern weil wir auch größtenteils richtig guten Fussball gespielt haben. 21 Torschüsse! Hallo? Wann gab es dass zum letzten Mal? Endlich standen einmal viele junge Spieler auf dem Rasen und wussten nicht nur kämpferisch sondern auch spielerisch zu überzeugen. Das lag natürlich auch am 1.FC Köln, der einfach einen gebrauchten Tag hatte und nicht wirklich überzeugen konnte. Aber entschuldigen brauchen wir uns dennoch nicht für das erreichen des Viertelfinales. Völlig verdient! Doch bitte lieber HSV, das nächste Mal wieder mehr „FairPlay“ und den Ball ins Aus spielen wenn ein Gegenspieler am Boden liegt….

Über die Glückwünsche und die positiven Kommentare von Freunden und Kollegen habe ich mich gefreut. Angst habe ich vor der Hamburger Fan-Szene. Da wird die Mannschaft und das Team schon wieder in den Himmel gelobt. Zwei Siege in Folge, dabei ohne Gegentreffer geblieben. Das reicht anscheinend schon wieder um alle Demut fallen zu lassen. Die nächsten Gegner in der Bundesliga heißen RB Leipzig, SC Freiburg und Bayern München. Die Wahrscheinlichkeit dass wir in diesen drei Spielen wenig bis gar keine Punkte einfahren werden ist groß. Und damit würde der HSV nach dem 22. Spieltag mit größter Sicherheit auf einem direkten Abstiegsplatz stehen. Wut und Enttäuschung wären die Folge und bereits am Monatsende ruft die Kurve „Wir wollen Euch kämpfen sehen“ und „Außer Hermann Rieger könnt Ihr alle gehen„. Fussball ist so unglaublich schnelllebig und emotional.

Daher mein Rat an´s Team: Heute freuen, und anschließend den Mund abwischen und in Demut und größter Aufmerksamkeit trainieren und weiter hart arbeiten. Und mein Rat an die Fans: Heute freuen und dann die Situation realistisch einschätzen. Wir stecken mitten im (berechtigten) Abstiegskampf! Die Erwartungen nicht zu hoch hängen und nicht erwarten dass das Team ab jetzt immer so spielt und das Glück hat, dass die nächsten Gegner ausgerechnet gegen den HSV alle einen gebrauchten Tag erwischen.

Letzter Gedanke zum Thema HSV. Heute hat Bruno Labbadia Geburtstag. Allein ihm haben wir zu verdanken dass der HSV überhaupt noch in der ersten Liga spielen darf und sich „Dino“ nennen kann! Und ich bin mir sicher, dass wir auch mit Bruno Labbadia in der Bundesligatabelle heute nicht schlechter stehen würden als dies mit Markus Gisdol der Fall ist. BL war und ist ein sehr guter und engagierte Fussballtrainer, dazu noch mit dem Verein und der Stadt eng verbunden. Solch einen Menschen bei einer schlechten Phase allein im Regen stehen zu lassen und anschließend zu kündigen war und ist ein Armutszeugnis der Vereinsführung. Das vergesse ich nicht – genau so wenig wie die tolle Leistung am gestrigen Abend. So ist Fussball. Hoch Emotional.

 

 

Nordderby

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Lars Nicolaisen:

Ich wollte heute über unsere tolle Aktion „Nikolaus bei Nicolaisen“ schreiben. Ich könnte auch über viele andere Dinge schreiben die bei uns in den Salons gerade passieren. Doch das muss alles bis nächste Woche warten, denn im Gedanken bin ich heute früh schon im Volksparkstadion. Nordderby gegen den SV Werder Bremen. Schafft der HSV im 12. Spiel der Saison endlich den ersten Sieg? Und dann  zu Hause gegen Werder? Das wäre ja zu schön und absolut überlebenswichtig. Alles andere würde den Chaos-Club Hamburg in noch mehr Chaos stürzen. Es geht heute also schon wirklich um sehr viel!

Das ist jedoch nicht der Grund warum ich mich auf das Spiel freue. Ich habe im November kein Spiel des HSV ganz sehen können, da ich an allen Wochenenden gearbeitet habe. Heute Nachmittag nehme ich mich einmal raus und konzentriere mich voll auf das Spiel. Was ich erwarte? Eine sehr kampfbetontes Spiel. Was ich getippt habe? 4:1 für den HSV. Irgendjemand muss doch noch ein wenig Optimismus versprühen 😉

Ob in unseren Salons oder im Fussballstadion – ich wünsche uns allen ein tolles, 1. Advents Wochenende.

Verrückter Start in den Tag

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Lars Nicolaisen:

Ihr müsst heute unbedingt die Mopo lesen„. Das war die erste SMS die uns heute früh erreichte. Noch im Bett liegend schnappte ich mir mein iPad und klickte auf die Startseite der Hamburger Morgenpost. Ich konnte gar nicht glauben was ich sah. Ich wusste auch nicht über was ich mehr erstaunt war. Darüber dass mich mein Vater von der Titelseite aus anlächelte, oder darüber dass der HSV Torwart Drobny zukünftig bei Werder Bremen spielt. Beides irgendwie surreal.

Nachdem ich den Artikel „Ortsbesuch in der Tornado-Straße“ gelesen hatte, war ich um zwei Erkenntnisse reicher. Zum einen müssen wir den Bekanntheitsgrad unserer Salons weiter steigern, so dass beim nächsten Tornado-Bericht zumindest unser Nachname richtig geschrieben wird. Und zum anderen nehmen es die Reporter vor Ort wohl nicht ganz so genau und dichten den gesprochenen Wörtern ihrer Interviewpartner gern noch die ein oder andere Dramatik hinzu. Ich wette solch eine Aussage wie „… und dann konnten wir oben durchgucken…“ hat mein Vater nie getätigt. Egal, am Ende zählt dass keinem Anwohner körperlich Schaden zugefügt wurde (auch meinen Eltern nicht), und das ist die Hauptsache!

Und das mit Drobny…. also das ist ja auch mal ein gutes Beispiel dafür wie ein langjähriger Fan-Liebling in den letzten Wochen so gut wie alle Sympathien zerstören kann die er in den sechs Jahren zuvor aufgebaut hat. Erst die Aussage, dass er sich für das letzte Spiel nicht mehr motivieren kann (so etwas nennt man wohl juristisch „Arbeitsverweigerung“), und nun der Wechsel zum Nordrivalen Werder Bremen. Nun lieber Bremer, ich hoffe Ihr könnt Jaroslav neue Motivation einflößen. Ein guter Keeper ist er ja auf jeden Fall.

Was für ein verrückter Start in den Tag. Bin darauf gespannt was mich noch alles erwartet… 😉

 

 

Wer nicht hüpft der ist ein Bremer…

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Lars Nicolaisen:

Ich wollte heute einen Videoblog ins Netz stellen. Ich wollte heute über unsere Woche berichten. Das muss alles warten!

Das letzte Mal dass der HSV in einer Saison beide Nordderbys gewonnen hatte liegt schon eine Ewigkeit zurück. Es war 1968. Da war ich gerade mal ein Jahr alt…

Man, war das ein grandioses Spiel gestern Abend im Volkspark. In der ersten Halbzeit dominierte der HSV. In der zweiten Halbzeit hatte Werder riesige Chancen. Klar, ein Unentschieden wäre sicherlich das für beide Seiten verdientere und gerechte Ergebnis gewesen. Aber wisst Ihr was? Das ist mir heute auch mal sch… egal! Ich bin einfach nur noch happy! 2x Bremen geschlagen und mit 37 Punkten mit der allergrößten Wahrscheinlichkeit die Klasse gehalten. Eine wunderbare Momentaufnahme! Weiterlesen

Nur der HSV

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Lars Nicolaisen:

Als HSV Fan hat man es nicht leicht. Das geht nun schon seit vielen Jahren so, dass traf bis gestern jedoch besonders für das noch junge Kalenderjahr 2016 zu. Bis jetzt hatte unser Team drei Testspiele und drei Bundesligaspiele im Jahr 2016 absolviert. Bilanz: 1x Unentschieden, 5x verloren. Gestern kamen nun die hoch favorisierten Gladbacher in unser Volksparkstadion. Was kann man gegen die schon ausrichten? Was können wir Fans tun, um das Unmögliche möglich zu machen? Ich kam auf eine abartige Idee: Es ist Valentinstag! Also nehme ich die Ehefrau mit ins Stadion! Simona konnte sich bei diesem Traum-Regenwetter auch nichts besseres vorstellen… 😉

Aber es hat gewirkt! Wir kamen etwas zu spät ins Stadion. Kaum haben wir gesessen, fiel auch schon das 1:0… für Gladbach. Ich denke das lag einzig und allein daran, dass noch nicht alle Spieler auf dem Platz registriert hatten, dass Simona im Stadion eingetroffen war. Doch als auch dem letzten HSV Spieler diese Besonderheit bewusst wurde, gaben die Jungs Gas. Und wie! Der HSV drehte das Spiel und wir gewannen unser erstes Spiel im Kalenderjahr 2016 mit 3:2! Wahnsinn!

Am kommenden Freitag geht es in Frankfurt gegen die Eintracht. Und da ich beruflich von Samstag bis Montag in Frankfurt arbeiten „darf“, hat man mir im Vorfeld einen Wunsch erfüllt und Karten für das Freitagabendspiel besorgt. Simona begleitet mich zwar nach Frankfurt (da sie dort Sonn- und Montag ebenfalls arbeiten wird), aber bis jetzt war es nicht geplant dass sie mit ins Stadion geht. Ich denke, dass sollten wir nun noch einmal überdenken 🙂

Übrigens: Nein, ich mache auf dem Foto gerade kein Selfie von mir. Ich filme die Nordkurve die soeben den Torschützen des 2:1 feiert. Ruuuuuuudneeeeeeeevs!

Ich wünsche uns allen einen guten Start in die neue Woche.

 

Maxi probiert’s aus

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Lars Nicolaisen:

Da ist es nun also, das Wochenende an dem uns eine Stunde mehr als an den 51 anderen Wochenenden im Jahr zur Verfügung steht. Zeitumstellung. Die Uhr wird eine Stunde zurück gedreht. Was macht man mit dieser Stunde „mehr“? Mein Tipp: Lesen! Noch konkreter: Die neue „Maxi“ lesen!

Maxi ist nach eigenen Angaben das Magazin für junge Frauen mit eigenem Stil, die selbstbewusst, weltoffen und vielseitig interessiert sind. Ich kann hinzufügen: Die Redaktion der Maxi ist äußerst sympathisch und professionell. Wann immer wir miteinander zu tun haben, ist diese Zusammenarbeit äußerst angenehm. Und jetzt war es mal wieder soweit. In der November-Ausgabe berichtet Redakteurin Alinia Masoomi von einem Besuch bei uns im Stadtpalais. Sie interessierte sich für die neue Haarfärbetechnik „Couture Color“ und ließ sich von Arturs Dolgins und unserem Stadtpalaisteam beraten und verwöhnen. Der ganze Besuch ist in einer kurzweiligen Fotoreportage sehr gut und anschaulich festgehalten worden.

An dieser Stelle geht mein Dank sowohl an alle beteiligten Personen als auch an die Redaktion der „Maxi“. Da es sich um einen Live-Test handelte, war die ganze Aktion absolut ergebnisoffen. Über das abschließende Ergebnis freue mich natürlich sehr 🙂

Ich wünsche allen Mitarbeitern und Kunden heute viel Spaß in unseren Salons und uns allen anschließend ein wunderbares Wochenende. Für mich als HSV Fan hat das Wochenende ja bereits Freitagabend schon sehr gut begonnen. Jetzt noch volle Salons, positiver Artikel in einer beliebten Frauenzeitschrift… ich denke es läuft 😉