Traumhaare

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Lars Nicolaisen:

An (fast) jedem Samstag im Blog und auf Facebook präsentiere ich ein „Best Of Nicolaisen-Instagram“ Foto. So auch heute.

Diese Woche besuchte uns wieder die beliebte Bloggerin @puffelpumm am Ballindamm. Tom Koeppelle zauberte ein neues und wunderschönes Farbspiel & Styling ins Haar der Hamburgerin. Anschließend entstand dieses Foto direkt vor unserem Salon an der Alster. Großartig, oder? Als Simona und ich dieses Foto bei Instagram entdeckten waren wir „hin und weg“.

Unseren Instagram Account „nicolaisenhamburg“ lege ich Euch wirklich allen ans Herz – besonders in den kommenden Tagen und Wochen, denn mit diesem Beitrag legen wir mit diesem Blog eine dreiwöchige (!) Pause ein. Simona und ich verabschieden uns in den Urlaub. Und auch wenn wir nicht die volle Zeit unterwegs sein werden, so haben wir uns dennoch diese lange Blog-Pause jetzt einmal selbst auferlegt um Frische zu tanken und die Chance zu erhalten um neue, kreative Ideen zu entwicklen.

Wir wünschen Euch allen eine tolle Zeit. Nach Pfingsten sind wir mit dem Blog wieder zurück. Und besucht uns wirklich gern auf Instagram, um an unserem Friseurleben weiter teil zu nehmen. Die Mitarbeiter in allen Salons machen einen Riesenjob!

Mit herzlichen Grüßen – Lars Nicolaisen

5x glückliche Gesichter

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Lars Nicolaisen:

Ich möchte Euch erzählen was am letzten Samstagvormittag passiert ist. Ich war um kurz vor 10:00 Uhr im Salon am Ballindamm. Wenig später waren fast alle Plätze belegt und das Team machte sich an die Arbeit. Eine Frau kam die 28 Stufen zu uns hoch und fragte ob ein spontaner Termin für einen Haarschnitt frei wäre. Vorn standen die Rezeptionistin Frau Rabia und die Stylistin Frau Kula, die noch auf ihre 10:00 Uhr Kundin wartete. Man verneinte, zeigte aber auch Alternativen am Nachmittag am Ballindamm und am Mittag im Stadtpalais Salon auf. Beides war für die Frau nicht möglich. Und so ging sie langsam wieder die 28 Stufen nach unten Richtung Ausgang. Ich sah, wie sich Frau Rabia und Frau Kula noch einmal berieten. Frau Kula´s Kundin war ja noch nicht da. Diese ist jedoch eine verlässliche Stammkundin die sicher bald kommen werde. Und wenn nicht….?

Halt. Warten Sie.“ rief  Frau Rabia der Kundin hinterher, die bereits unten angekommen war und ihre Hand schon am Türgriff hatte. „Vielleicht gibt es doch eine Chance. Kommen Sie doch bitte noch einmal zu uns hoch.“ Die Kundin drehte sich um und ging die 28 Stufen erneut nach oben. Dort angekommen erklärte man ihr „Wir warten noch auf eine liebe Stammkundin die noch nicht eingetroffen ist. Falls die Kundin gleich kommt, wird diese natürlich auch bedient. Aber wenn sie auch nach 15 Minuten nicht da ist bzw. sich nicht gemeldet hat, können wir sie bedienen.“ Das fand die Kundin super, ließ sich auf diesen Deal ein und nahm Platz.

Es war 10:07 Uhr. Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit mindestens eine Viertelstunde auf angemeldete Kunden zu warten – schließlich halten auch wir nicht immer unsere Termine auf die Minute ein und einige Kunden müssen auch mal auf uns warten. Da jedoch der Trend des „Nichterscheinens“ leider auch bei uns zugenommen hat – und wir am Ende auch wirtschaftliche Interessen vertreten müssen – ist eine Wartezeit von 15-20 Minuten das höchste der Gefühle. Ich schlug vor, dass Frau Rabia versuchen sollte die Stammkundin anzurufen und Frau Kula die neue Kundin doch schon einmal berät und nach den Wünschen fragt. So wurde es auch gemacht. Und als um 10:20 Uhr die Stammkundin immer noch nicht erschienen war, legte Frau Kula so richtig los.

Wie die Geschichte weiterging? Nun, als wir versuchten die Stammkundin mobil zu erreichen war das Handy ausgeschaltet. Später rief die Kundin von selbst zurück. Sie war der festen Überzeugung erst nächste Woche einen Termin zu haben. Sie wäre also gar nicht erschienen. Am Samstagabend stellten wir dann fest, dass die Kundin die spontan bedient worden war, den höchsten Bedienungsumsatz der ganzen Woche hatte. Und nicht nur das: Sie war begeistert und buchte gleich einen Folgetermin! Frau Rabia war glücklich die Kundin „zurück geholt“ zu haben. Frau Kula war glücklich eine so tolle neue Kundin bedient zu haben. Die neue Kundin war glücklich einen tollen neuen Friseur gefunden zu haben. Die Stammkundin war glücklich, weil sie in ein paar Tagen einen neuen Termin erhalten hat. Ich bin glücklich, weil ich dies alles nur beobachtet und mich so gut wie gar nicht einbrachte.

Es ist wirklich großartig gewesen zu erleben, wie gut und professionell reagiert und gearbeitet wurde. Sowohl für die Stammkundin als auch für die Spontankundin! Und dieses Gefühl, dass solche Situationen genau so in allen drei Salons gehandhabt werden – egal ob ich da bin oder nicht – genau das macht mich unglaublich froh! Daher geht mein Dank nicht nur an die besagten Mitarbeiter – sondern an ALLE Mitarbeiter!

Salonarbeit

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Lars Nicolaisen:

An (fast) jedem Samstag im Blog und auf Facebook präsentiere ich ein „Best Of Nicolaisen-Instagram“ Foto. So auch heute.

Knapp 100 „Like´s“ innerhalb kurzer Zeit und Kommentare wie „Sieht mega aus“. Diese Balayage-Kreation hat auf unserem Instagram Account viele Freunde gefunden. Zu recht.

Ich wünsche allen Mitarbeitern und Kunden heute viel Spaß in unseren Salons und uns allen dann ein schönes Wochenende.

Frohe Ostern 2017

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Lars Nicolaisen:

An (fast) jedem Samstag im Blog und auf Facebook präsentiere ich ein „Best Of Nicolaisen-Instagram“ Foto. So auch am Ostersamstag, während im Hintergrund die TOP 828 erklingen, dem einzig wahren Oster-Hit-Marathon von Radio Hamburg. Schon komisch, da ich vor 28 Jahren Radio Hamburg noch täglich gehört habe – und jetzt nur noch 1x im Jahr, nämlich immer nur noch zu Ostern. Liegt das am Sender? An meinem Alter? Oder an AppleMusic & Spotify? Egal, das ist ja jetzt eigentlich auch nicht mein Thema, wundert mich nur gerade.

Als ich diese Fotos auf unserem Instagram-Account entdeckte ging es mir wie Antonia Jenner. Antonia fragt uns dort nämlich „Ist das vorher und nachher? Oder einfach 2 Farben? Links ‚Kupfer‘? Sieht toll aus!“ Genau das gleiche habe ich auch empfunden. Irgendwie war mir schon klar, dass dies wohl ein klassisches „Vorher-Nachher“ sein wird, wobei das „Vorher“ ja auch wirklich ein sehr schöner Kupferton ist. Da möchte ich ja nun gern gleich 2x meine Anerkennung aussprechen. Einmal an Cynthia Orue und dem Ballindamm Team für das tolle Ergebnis, und einmal an die Kundin für den Mut dieser „Summer Blonde Transformation“! Super schön – fehlt jetzt eigentlich nur noch das „Sommerwetter“, doch das lässt uns wohl diese Ostern im Stich. Nass, windig und kalt soll es werden. Ich finde das haben wir nicht verdient.

Ich wünsche heute allen  Mitarbeitern und Kunden viel Spaß in unseren Salons – und uns allen dann schöne Osterfeiertage.

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Damion Trovato back in Hamburg

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Lars Nicolaisen:

Besuch im Salon. Unser Lieblings-Amerikaner Damion Trovato (rechts) kam am Ballindamm plötzlich die Treppen hoch! Davor (oder danach) hatte er auch das Team in der Hamburger Meile besucht. Wunderbare Aktion, extrem schade dass ich nicht selbst vor Ort war. Damion hat ca. zwei Jahre bei uns in der City gearbeitet, er ist mein erster (und bisher einziger) Mitarbeiter, welchen ich nach einem Videogespräch über Skype eingestellt habe. Und ich überlege gerade… er ist ja auch der erste und einzige Amerikaner der bei uns gearbeitet hat. Ein cooler Typ und ein erstklassiger Friseur!

Schön zu sehen wie er sich entwickelt hat. Mittlerweile hat sich Damion total dem Barber-Handwerk verschrieben. Männer-Haarschnitte sind seine Berufung! Sein Salon „Rogue Barbers“ befindet sich in Grants Pass, dass ist eine in Stadt im Süden Oregons.

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Auf Facebook hat Damion diese Woche geschrieben, dass er glücklich ist über die Chance der er damals bei uns erhalten hat. Diese Zeit bei Nicolaisen hat sein Leben verändert. Glaube ich gern, schließlich schreibt Damion jetzt auch schon seit langer Zeit einen Blog 😉

http://damion-trovato.tumblr.com

Ich finde es so schade, dass wir uns nicht getroffen haben. Aber Oregon ist ja nicht unerreichbar. Simona und ich waren noch nie an der Westküste der USA. Da wollten wir schon immer einmal hin. Und ich weiß genau, dass der Tag kommen wird, an dem ich plötzlich in seinem Salon stehe. Und dann erwarte ich, dass Damion und ich einen „Last Call“ machen und dieses Bild nachstellen:

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@Damion: It´s wonderful that you visited us. Extremely sad that we have not seen each other. I admire your development. I wisch you only the best for the future and I´m sure we´ll meet again one day!

Positive Energie

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Lars Nicolaisen:

Wir haben den Tag gestern gut überstanden. Mein Gott, was war es teilweise voll am Ballindamm. Wahnsinn! Heute freue ich mich u.a.  auf ein Treffen mit einer Mitarbeiterin die zur Zeit in Elternzeit ist, um zu besprechen wann sie bei uns wieder die Scheren und die Pinsel schwingen wird. Das Leben ist ein Kommen und Gehen.

Als Foto habe ich mir heute ein Foto ausgesucht, welches letzte Woche bei uns auf Instagram veröffentlicht wurde. Es hat so viel positive Energie, dass es einfach ansteckend ist. Alena, Dejan und Kerry (v.l.n.r.) auf dem Messestand von „Sebastian“ auf der Messe in Düsseldorf. Simona und ich finden das Foto total klasse.

Und mit dieser positiven Energie wünsche ich uns allen einen richtig tollen Dienstag.

Ehre wem Ehre gebührt

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Lars Nicolaisen:

Heute feiern wir einen ganz Großen der Deutschen Friseurszene: GERHARD MEIR!

Gerhard Meir war Deutschlands erster Promi-Friseur. Einer, dem der Boulevard den Titel „Star-Figaro“ verpasste. In den achtziger und neunziger Jahren frisierte er alles, was blond war oder berühmt: Claudia Schiffer, Veronica Ferres, Friede Springer, Gabriele Henkel. Außerdem Deutschlands halben Hochadel. Seine Läden in München, Hamburg und Berlin waren Hotspots der Society, und Meir war ihr Superstar. Der Darling der Damen machte den Friseur salonfähig. Allein deswegen sollten alle Friseure in Deutschland diesem Kollegen ewig dankbar sein und ihm den größten Respekt entgegen bringen. Er war der berühmteste Friseur des Landes, noch bevor Udo Walz seinen ersten Laden in Berlin eröffnete.

Und Qualität kennt kein Alter. Gerhard ist gereift. Seine Art mit Haaren umzugehen kann man nicht lernen. Er ist und bleibt ein Original. Wir alle bei „Nicolaisen“ sind stolz, dass uns Gerhard Meir sein Vertrauen geschenkt hat und seit exakt 10 Jahren regelmäßig von München nach Hamburg geflogen kam, um bei uns am Ballindamm seine hanseatischen Kunden zu bedienen. Neun Jahre tat er dies alle 14 Tage (!), seit einem Jahr einmal monatlich – und heute ist der letzte Tag!

Irgendwann musste dieser „letzte“ Tag ja kommen. Das Ballindamm-Team wird auch heute früh (wie immer) Spalier stehen wenn unser bayrischer Kollege die Treppen hochkommt und die letzten Anweisungen gibt. Und dann wird losgelegt. Die Stimmung wird heute sicherlich besonders sein. Eine Mischung aus Freude und Wehmut. Freude darüber, dass wir es möglich gemacht haben Gerhard Meir in Hamburg eine Plattform zu geben, nachdem er seinen Salon in Hamburg schließen musste. Freude darüber, dass Gerhard so regelmäßig immer und immer wieder nach Hamburg flog und so diese besondere Beziehung zwischen ihm und seinen Kundinnen weiter pflegen konnte. 10 lange Jahre lang! Doch natürlich wird auch Wehmut einsetzen. Trauer darüber, dass diese Zeit nun zu Ende geht. Klar. Doch es ist an der Zeit die Prioritäten neu zu setzen. Gerhard Meir betreibt einen hoch erfolgreichen Salon in München. Zu seinen Kundinnen gehören Mirja Sachs, Maria-Elisabeth Schaeffler, Gabriele Quandt und Gloria von Thurn und Taxis. Im Gegensatz zu früher ist er heute nicht „nur Friseur“, sondern auch Geschäfts- und Kaufmann. Er kümmert sich um alles selbst und möchte sich darauf auch in Zukunft bestmöglich konzentrieren. Und so haben wir uns gemeinsam mit seiner wundervollen Managerin Elisabeth Platzer bereits 2016 diesen Tag als „letzten Tag“ ausgeguckt. Montag, der 10. April 2017. Heute.

Was soll ich noch schreiben? Ich freue mich auf diesen Tag! Ich blicke voller Freude und Glück auf die gemeinsamen letzten 10 Jahre zurück. Gerhard Meir hat durch seinen Einsatz bei uns auch mich und mein Unternehmen tief gehend beeinflusst. Wir wären heut nicht da wo wir heute sind, hätte es diese Kooperation nicht gegeben. An dieser Stelle auch meinen besonderen Dank an Ingo Sauerbrei, der diese – für die Friseurbranche wirklich sehr ungewöhnliche – Zusammenarbeit erst ermöglicht hat. Ingo, DANKE!

Ein riesiges DANKE DANKE DANKE SEHR geht auch an alle Mitarbeiter, die in diesen 10 Jahren unseren bayrischen Gast mit vollem Einsatz und großer Hingabe unterstützt haben. Stellvertretend für wirklich ALLE Mitarbeiter möchte ich Alena Böckmann erwähnen, die in diesen 10 Jahren wirklich vom ersten bis letzten Tag an Gerhard´s Seite gearbeitet hat. Was für eine grandiose Leistung – und was für eine Ehre und Wertschätzung!

So – diesen Tag rocken wir jetzt noch einmal! Ich wünsche allen Mitarbeitern und Gästen am Ballindamm einen grandiosen Tag! Ich wünsche allen Mitarbeitern und Kunden in der Hamburger Meile ebenfalls viel Spaß – und uns allen einen wundervollen Start in die neue Woche.