Werde ein Teil von „Nicolaisen“

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Lars Nicolaisen:

Eine Woche mit zahlreichen, schönen Verpflichtungen und Terminen liegt vor mir. Die Salons sind ebenfalls gut bis sehr gut gebucht. Ich könnte also voll und ganz zufrieden sein… nur die Teams benötigen mehr Unterstützung. Die Kundennachfrage ist erfreulicher Weise so gut – obwohl in Hamburg Sommerferien sind (!) – das wir in wirklich jedem Salon noch motivierte, engagierte Friseurinnen und Friseure einstellen könnten. Und am Ballindamm ist noch eine attraktive 30-Wochenstunden Stelle an der Rezeption unbesetzt.

Alle Informationen zu unseren freien Karriere-Jobs findet man hier: http://www.nicolaisen-hamburg.de/index.php/mehr/karriere-jobs

Wer also Lust hat unsere Salonteams zu unterstützen und ein Teil von „Nicolaisen“ zu werden, der sollte diese Gelegenheit jetzt nutzen. Alle seriösen Bewerbungen die wir entweder per Post oder per Mail an „bewerbung@nicolaisen-hamburg.de“ erhalten, werden ebenso seriös bearbeitet und beantwortet. Diese und nächste Woche zeigt mir zwar mein Kalender, dass meine Tage nicht langweilig werden, aber für das ein oder andere Bewerbung- und Kennlerngespräch finde ich sicherlich noch eine freie Lücke. Ich würde mich freuen – und die Salonteams ebenfalls 🙂

Ich wünsche uns allen einen richtig guten Start in die neue Woche.

Eine beeindruckend gute Tat

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Lars Nicolaisen:

Vor wenigen Tagen freuten wir uns über zwei ganz besondere Kundinnen in unserem Salon „Hamburger Meile“. Diese beiden attraktiven Frauen mit besonders langen Haaren saßen in unserem Salon und wollten sich ihre Haare abschneiden lassen – für einen guten Zweck!

Ein Produzent von hochwertigen Echthaarperücken ruft derzeit langhaarige Frauen in Deutschland dazu auf, ihre Haare von mindestens 25cm für einen guten Zweck zu spenden. Aus den Haaren werden Perücken gemacht. Bei so gut wie allen von uns wachsen Haare problemlos nach. Aber es gibt Menschen bei denen wachsen keine Haare mehr. Diese benötigen wunderbare Perücken.

Hochwertige Echthaarperücken werden nicht von Maschinen hergestellt. Um eine einzige hochwertige Perücke zu erstellen benötigt man ca. 200 Stunden Handarbeit. Alle Friseurmeister in meinem Alter, die noch zur Meisterprüfung Perückentressen knüpfen „durften“, wissen was das für eine mühevolle Arbeit ist. Ich habe es gehasst….. Um so größer ist mein Respekt für die Kollegen, die dieser Arbeit mit Hingabe nachgehen. Hier ein Video des Initiators Max Rieswick, in dem er in 2 Minuten zeigt wie das funktioniert:

Alle die sich für diese großartige Aktion interessieren – und sich eventuell überlegen selbst Haare zu spenden – sollten einmal folgende Internetseite besuchen. Hier wird genau erklärt wie es funktioniert: http://www.haare-spenden.de/spenden/so_funktioniert_die_Spende.php

Petra Wellbrock vom Hamburger Meile Team hat mit viel Spaß und Freude die Aufgabe übernommen und die langen Haare abgeschnitten. Und wie meine Mutter immer sagt: „Es kommt nie darauf an was abkommt, sondern immer was drauf bleibt.“ Und wenn ich die neuen Stylings der beiden Kundinnen sehe, dann haben sie ja nicht nur eine gute Tat getan, sondern auch großartige neue Looks erhalten. Was für eine tolle Aktion! Das Hamburger Meile Team war wirklich beeindruckt – und ich bin es auch!

 

Transformation

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Lars Nicolaisen:

Für einen Friseur ist es natürlich immer das schönste, wenn eine Kundin aufgeschlossen ist und nicht um jeden Zentimeter kämpft. Was nicht bedeutet, dass man dies dann immer ausnutzt – aber die Ausgangslage ist definitiv flexibler. Das eine Kundin jedoch so flexibel und mutig ist wie diese Kundin hier vor einigen Tagen am Ballindamm, dass kommt dann doch nicht jeden Tag vor. Klasse, oder? Was für eine unglaubliche Transformation! Kompliment an Stylistin Charlotte Leschke für diese tolle Arbeit – und an die Kundin für ihren Mut! Ich denke es hat sich gelohnt 🙂

Ich wünsche uns allen einen schönen Freitag.

Traurig, wütend & fassungslos

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Lars Nicolaisen:
Ab und zu bin ich mal TRAURIG. Ich denke ich bin ein recht emphatischer Mensch, und da das Leben nicht nur Sonnenschein zu bieten hat, kann das schon einmal vorkommen. WÜTEND bin ich hingegen selten. Es ist schwer mich aus der Ruhe zu bringen. FASSUNGSLOS bin ich wirklich noch viel seltener, da ich in meinem Leben schon viel erlebt habe. Gestern Abend war ich jedoch alles drei zeitgleich. Fassungslos, wütend und traurig. Was ist geschehen? Ein mir sehr bekannter Hamburger Kollege berichtete mir von einer Situation in der er sich aktuell befindet und fragte nach meiner Meinung. Folgendes hat sich zugetragen:

Eine junge Frau hat bei ihm jetzt im Juli ausgelernt. Der Friseurunternehmer ist bekannt für seine wertvolle Ausbildung, steckt dort unglaublich viel Geld und Engagement hinein. Diese junge Frau hat in ihrem letzten Ausbildungsjahr ihr Talent im Salon aufgezeigt und sich bereits einen eigenen Kundenstamm aufbauen können. Mein befreundeter Kollege hat ihr daher vor Ende der Ausbildungszeit eine Weiterbeschäftigung als Friseurgesellin angeboten, welche sie auch total gern annahm und den Vertrag unterzeichnete. So weit, so gut.

Nun legt diese Auszubildende vor der Hamburger Innung ihre Gesellenprüfung ab. Dort wird sie sofort nach der Prüfung von einem Prüfer aktiv angesprochen. Er gab ihr seine Visitenkarte und warb sie aktiv ab. Einige Tage später meldete er sich bei ihr über Facebook und wurde konkreter. Das eine junge Frau sich diesbezüglich geschmeichelt fühlt, ist ja nachzuvollziehen. Und so kündigte sie gestern bei ihrem Ausbilder und aktuellen Arbeitgeber, um im Salon ihres Gesellenprüfers im August anzufangen.

Ich bin wütend. Haben Prüfer nicht eine Verpflichtung zur Neutralität? Ich bin fassungslos über diese Dreistigkeit. Ich bin traurig für den betreffenden Kollegen der so viel Invest in diese Auszubildende gegeben hat – und am Ende so billig von einem anderen Kollegen vorgeführt wird, der sich anscheinend über alle moralischen Grenzen hinweg setzt.

Dieser Fall für sich ist schon schlimm. Mir geht es jedoch nicht nur um diesen Einzelfall. Mir geht es auch um den Verlust des Vertrauens gegenüber Institutionen wie z.B. Innungen. Aufgrund inhaltlicher Differenzen bin ich aktuell kein Hamburger Innungsmitglied. Das beeinträchtigt jedoch nicht meiner Achtung gegenüber den Menschen, die sich für die Hamburger Innung engagieren! Die Personen der Hamburger Innung die ich kenne, angefangen beim Obermeister Kentzler, über seine Assistentin Frau Schneeberger, bis zum Lehrlingswart Strehl… das sind alles tadellose Kollegen, die sich vorbildlich und mit ganz viel Herzblut für die Hamburger Friseure einsetzen. Sie alle genießen meine Bewunderung für das was sie tun und sie haben auch weiterhin mein volles Vertrauen.

@Friseurkollege aus Hamburg-Barmbek: Ich empfinde Ihre Handlung aus zweierlei Gründen beschämend. Zum einen, weil Sie als Friseurmeister und Prüfer wissen sollten, dass Sie mit Beginn der Prüfungsabnahme Ihren Hut als Unternehmer ablegen und sich der Neutralität verpflichtet fühlen sollten. Und zum anderen, weil Sie mit Ihrem Verhalten dem Ansehen Ihrer Prüfungskollegen massiv schaden. Meine langjährige Mitarbeiterin und Geschäftspartnerin Syringa Helweg nimmt seit Jahren in Hamburg Gesellenprüfungen ab. Von ihr weiß ich aus erster Hand, wie sie und wie viele andere Prüfer viel Zeit und Energie für die Prüfungsabnahme aufbringen und alles daran setzen stets fair und moralisch einwandfrei zu urteilen. Diesen vielen tollen Kollegen haben sie durch Ihr Verhalten einen Bärendienst erwiesen. Sehr, sehr peinlich!

Google Bewertungen

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Lars Nicolaisen:

72 Kunden haben uns bis jetzt bei Facebook bewertet. Wir sind ganz dicht dran an der Bestmarke von 5 Sternen. Unsere aktuelle Kundenzufriedenheit bei Facebook liegt bei 4,8 Sternen. Ein großartiger Wert!

Bei Google sieht es anders aus. Ganz anders. Der Salon am Ballindamm hat erst neun Bewertungen – und einen enttäuschenden Bewertungsdurchschnitt von 3,1 Sternen. Die Hamburger Meile hat bei mickrigen acht Bewertungen eine Zufriedenheit von 4,3 – aber gerade die beiden letzten Bewertungen mit jeweils nur einem Stern sind ernüchternd. Das Stadtpalais steht aktuell mit einer Kundenzufriedenheit von 5 Sternen perfekt da, hat aber bis jetzt auch erst vier Google Bewertungen erhalten.

Ich will mich weder an der großartigen Facebook-Bewertung noch an der spitzenmäßigen Google-Stadtpalais-Bewertungen ergötzen. Und auch die ungenügenden und enttäuschenden Google-Bewertungen für den Ballindamm und die Hamburger Meile verderben mir heute nicht die gute Laune. Wer mich kennt und diesen Blog verfolgt der weiß, dass wir immer selbstkritisch mit uns umgehen und ich mir absolut bewusst bin, dass wir täglich viele Unikate erstellen und das wir leider auch mal Fehler machen. Und das negative Bewertungen viel schneller geschrieben werden als gute Bewertungen, ist auch schon lange bekannt. Damit kann und muss ich leben. Was mich aber wirklich traurig stimmt ist die Tatsache, dass wir bis jetzt so so wenig Google-Bewertungen erhalten haben.

Wir bedienen ca. 1.000 KUNDEN IM MONAT. Das sind ca. 12.000 Kunden pro Jahr. Google-Bewertungen gibt es schon seit vielen JAHREN. Und in all der Zeit haben wir erst 21 Bewertungen erhalten? Das ist doch verrückt. Und egal ob gut oder schlecht… so wenig Bewertungen können ja niemals die tatsächliche Qualität wieder spiegeln.

Jetzt seid Ihr gefragt! Ich möchte mit dem heutigen Beitrag dazu animieren und aufrufen  uns in den kommenden Tagen ein ehrliches Feedback auf Google zu geben. Über alle 4 oder 5 Sterne freuen wir uns, besonders dann wenn uns genau gesagt wird wer oder was einen bei uns besonders erfreut. Alle schlechteren Bewertungen werden wir natürlich auch akzeptieren. Dann schauen wir ob uns die Hinweise dabei helfen uns weiter verbessern zu können.

Diesen Aufruf nach Google Bewertungen möchte ich ganz bewusst nicht mit einem Gewinnspiel o.ä. verknüpfen. Das ist heutzutage anscheinend ja „normal“, aber es geht mir nicht darum künstlich unsere Bewertungen nach oben zu schrauben oder positive Bewertungen zu erkaufen. Mir geht es darum eine deutlich aussagekräftigere Bewertung bei Google zu erhalten. Wo müssen wir uns wirklich verbessern? Was machen wir heute schon richtig gut? 21 Bewertungen können dies unmöglich wiedergeben.

Jetzt bin ich gespannt. DANKE im Voraus 🙂

Froh und dankbar

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Lars Nicolaisen:

Letzte Woche hatte ich ein Gespräch mit einem Menschen der seit fast 30 Jahren im Einzelhandel beschäftigt ist. Gehobene Position. Management. Und diese Person fragte mich „Was ist eigentlich gerade in der Friseurbranche los?“ Ich antwortete ihm. Was folgte war ein ca. 60 minütiger Monolog.

Die Friseurbranche hat sehr viele Probleme. Sehr, sehr viele – wie zB das heutige Foto erahnen lässt. Es herrscht an vielen Stellen Ungewissheit und Frustration. Als Hamburger könnte ich jetzt auch schreiben: „Die See ist rau, es herrscht schlechte Sicht und viele Schiffe drohen zu kentern.“ Um mich herum spüre ich in der Branche eine große negative Stimmung und Frustration.

Die Gründe hierfür sind vielseitig. Einige davon behandle ich in einer Kolumne, welche ich für ein großes, deutschsprachiges Fachmagazin schreibe. In diesem heutigen Blog-Beitrag möchte ich jedoch gar nicht erst anfangen über dieses fast schon undurchdringliche Geflecht zwischen (aus meiner Sicht) falschen, politischen Entscheidungen, mutloser Handwerkskammer, rückständiger Gewerkschaft,  visionslosen Industriepartnern und unehrlichen Branchenteilnehmern zu schreiben.

Ich möchte vielmehr den Blog heute dazu einmal nutzen mich bei meinem langjährigen Unternehmensberater Stefan Dax zu bedanken! Mit Stefan habe ich vor über 10 Jahren angefangen mich und das Unternehmen strategisch neu auszurichten. In ganz vielen, kleinen Schritten. Konsequent „Schritt für Schritt“. Ja, auch wir stehen aktuell dennoch vor Problemen und Herausforderungen. Ja, auch bei mir ist nicht alles purer Sonnenschein. Ja, es gibt Kollegen bei denen läuft es besser als bei uns. Ja, wir sind weit davon entfernt perfekt zu sein. Ja, ja, ja, ja. ABER… wenn ich sehe wie es der breiten Masse der Friseurunternehmen heute geht, dann bin ich froh und dankbar über unsere Entwicklung. Dann bin ich froh und dankbar über den Status Quo den wir heute haben. Dann bin ich froh und dankbar über die Menschen um mich herum, die das Familienunternehmen heute repräsentieren. Und damit meine ich nicht nur meine Führungscrew, sondern wirklich jedes einzelne Teammitglied, von der Servicekraft bis zum Salonmanager!

Ich gehe voller Motivation in den heutigen Montag und in diese neue Woche. Ich weiß, meine Arbeit „hinter den Kulissen“ ist schwer sichtbar und damit manchmal auch nur schwer greifbar. Aber wenn man sich das „Unternehmen Nicolaisen“ heute anschaut, dann kann man (so denke ich) erkennen, dass in den letzten Jahren viel mehr richtige als falsche Entscheidungen getroffen worden sind. Und darüber bin ich heute einfach nur… froh und dankbar. Das musste ich heute einmal loswerden 😉

Ich wünsche uns allen einen guten Start in die neue Woche.

…………

UPDATE: Ich wusste beim Verfassen meines heutigen Blogs nicht, welche Reaktionen das Unternehmen Klier auf dieses Foto im Netz erhielt. Dies habe ich erst einige Minuten nach meiner Veröffentlichung mitbekommen. Quelle: http://m.bild.de/regional/chemnitz/fluechtling/ein-friseur-ein-schild-und-grausame-hetze-52568314.bildMobile.html

Selbstverständlich distanziere ich mich von diesen kranken Vollidioten, die daraus anscheinend eine erbärmliche, widerwärtige politische Debatte machen wollen. Das Herkunftsland des Kollegen ist doch völlig egal! Was so alarmierend an diesem Foto ist – und was die aktuelle Branchensituation so herrlich widerspiegelt – ist allein die Tatsache, dass das größte deutsche Friseurunternehmen, welches mit Sicherheit über die professionellsten Strukturen und über ein sehr gutes Management verfügt, nicht in der Lage ist an allen Standorten ihren Kerndienstleistungen nachzukommen. Das hätte ich noch vor wenigen Wochen als „völlig undenkbar“ abgetan. Und als ich so darüber nachdachte, dachte ich natürlich auch über mein Unternehmen nach… und so entstand der heutige Blog. Dies nur der Vollständigkeit halber.

Ti Amo Hamburg

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Lars Nicolaisen:

Wir Hamburger haben den G20 Gipfel überstanden – und wir werden auch dieses Wochenende überstehen. Heute am Samstag werden erneut sehr viele Straßen gesperrt sein, denn heute finden mit dem „Hamburger Triathlon“ und dem „Schlagermove“ gleich zwei große Veranstaltungen in der Innenstadt und am Hafen statt.

Der Schlagermove zeigt St. Pauli so wie wir es kennen – und nicht so, wie es am letzten Wochenende weltweit gezeigt wurde. Fröhlich, friedlich, ausgelassen. Der Move beginnt am Nachmittag am Heiligengeistfeld und endet auch da. Die Reeperbahn und der Hafen werden zur Schlagermeile und es wird kräftig gefeiert und mitgesungen.

Der Hamburger Triathlon ist mittlerweile der größte Triathlon der Welt mit über 10.000 Teilnehmern. Er ist bereits heute (am Samstag) in den frühen Morgenstunden gestartet und wird die Stadt bis Sonntagnachmittag im Griff haben. In unserem Ballindamm-Salon haben wir dabei immer einen spektakulären Blick, denn wir können sehen wie die Teilnehmer in die Alster springen und wie sie direkt vor unserem Salon auf´s Fahrrad steigen. Da ist immer eine echt tolle Stimmung und wir freuen uns jedes Jahr auf den Triathlon – auch wenn natürlich so gut wie alle Strassen in die Innenstadt gesperrt sind und unsere Kunden es schwer haben uns zu erreichen. Daher ist es ratsam heute mit U- und S-Bahn in die Innenstadt zu kommen.

Ich wünsche allen Teilnehmern am Triathlon und am Schlagermove, sowie allen Mitarbeitern und Kunden in unseren Salons heute einen großartigen Samstag – und uns allen dann ein schönes Wochenende.