Nicht unerwartet, aber dennoch schmerzhaft

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Lars Nicolaisen:

Am Montag, den 14. August 2017 ist meine Mutter friedlich, ohne Angst und ohne Schmerzen für immer eingeschlafen. Ihr Tod kam für uns alle weder plötzlich noch unerwartet, ist aber dennoch sehr schmerzhaft.

Ich bin dankbar für 50 wertvolle, gemeinsame Jahre. Ich bin ebenfalls sehr dankbar für den familiären Zusammenhalt, welchen ich besonders in den letzten Tagen und Wochen erleben durfte. Wir waren schon immer ein starker Familienbund und dieser ist in letzter Zeit noch einmal spürbar enger geworden. Danken möchte ich auch den Salonteams und den Helfern hinter den Kulissen, die mich stark entlastet und moralisch unterstützt haben.

So lange du noch eine Mutter hast, danke Gott und sei zufrieden. Nicht jedem Mensch auf dieser Welt ist solch großes Glück beschieden.

Jedem schwer kranken Menschen sollte es vergönnt sein in einem Hospiz zu sterben. Meine Mutter und unsere Familie hat noch viele wunderschöne, gemeinsame Momente im Diakonie-Hospiz Volksdorf erleben dürfen. Die Ruhe und die Empathie an diesem Ort ist mit Worten kaum in Worte zu fassen. Meine Familie und ich sind tief beeindruckt und bewegt von der liebevollen Hingabe die meine Mutter dort in ihrer letzten Phase ihres Lebens erleben durfte. Sie hat sich dort sehr wohl gefühlt. Wir uns auch.

Die Urnenbeisetzung wird am Freitag, den 25. August stattfinden.

Der Blog wird ab Freitag, den 01. September fortgesetzt.

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